ZitatMajestätische Löwen und elegante Adler: Das sind die Nationalsymbole vieler Länder. Die Neuseeländer bevorzugen es da etwas ausgefallener. Ihr Nationalvogel, der Kiwi, segelt nicht durch die Lüfte, sondern rennt etwas tollpatschig im Dickicht herum. Vielleicht haben die Menschen den Kiwi gerade wegen seiner ungewöhnlichen Art so ins Herz geschlossen – nun kämpfen Tausende Freiwillige um den Schutz des bedrohten Tieres.
Die zugewanderten Tiere wird Neuseeland nicht mehr los, darunter auch Katzen und das eingereiste Opossum. Somit werden sie aussterben. Es gibt wohl eine kleine Insel, da leben sie noch ziemlich ruhig. Muß mal den Kiwi fragen.
Es gibt im Zoo Kiwi-Nachwuchs - man kann ihn, wenn man Glück hat, in der Fasanerie sehen oder wenigstens per Monitor. Ich hatte bis jetzt leider noch kein Glück damit.
Zitat Wir freuen uns über den kleinen Streifenkiwi. Als am 20. März nach einjähriger Zuchtunterbrechung und 90tägiger Brutzeit wieder ein Streifenkiwi geschlüpft war, wurde der Jungvogel zunächst gewohnheitsgemäß in der Obhut seines Vaters gelassen, der nach Kiwisitte allein für das Brutgeschäft zuständig ist. In Berlin hatte man in den Jahren zuvor festgestellt, dass sich die Kiwiküken in den ersten Lebenstagen besser entwickeln, wenn man sie nicht wegnimmt, sondern vom Vater hudern lässt. Doch in diesem Fall fand man den Schlüpfling bei einer Kontrolle wenige Stunden später ausgekühlt und apathisch abseits des Vaters, der fest ein zweites Ei bebrütete – sein erstes Küken hatte er wohl aussortiert. Nachdem der völlig kraftlose und auf einem Auge blind scheinende Jungvogel in ein wärmendes Kükenheim überführt wurde, konnte er sich in den folgenden Tagen nur sehr langsam erholen...
Doch wider alle Erwartungen entwickelte sich das Miniküken immer besser. Nachdem sein Körpergewicht zwischenzeitlich unter 200 g gefallen war, frisst der Jungvogel nun bereits selbständig Würmer und kleine Insekten und konnte so sein Gewicht auf 235 g steigern. Auch sein Auge ist mittlerweile wieder hergestellt und insgesamt macht das Küken einen sehr munteren und fitten Eindruck. Aus diesem Grund konnte der seltene Jungvogel jetzt in einen Schauaufzuchtraum neben der Futterküche der Fasanerie gesetzt werden, wo man ihm über einen Monitor allerdings meist nur beim Schlafen zusehen kann; denn Kiwis sind nachtaktive Vögel, die bei Tageslicht in Höhlen verborgen ruhen.
danke für deinen link. Ich finde die Kiwis so niedlich, aber ihr Schicksal ist, dass sie nicht wegfliegen können. Es ist nur gut, dass die Neuseeländer gut auf ihr Wahrzeichen aufpassen.