Es muss schon etwas anderes passieren, als Schneesturm und anschließendes stundenlanges Schneeschippen, um uns von einem geplanten Besuch im Berliner Zoo abzuhalten. Also haben wir zu nachtschlafender Zeit das Auto beladen und sind mit der Lieferung für den Bärenhof gaaanz vorsichtig Richtung Berlin geschlichen . Glücklicherweise wurde der Schnee nach etwas 60 km weniger und die Straßen waren besser geräumt. Daher wurde es noch eine ziemlich entspannte Fahrt und wir kamen sogar überpünktlich an. Gemeinsam mit Gudrun haben wir als erstes die Futterspende abgeliefert. Dann führte unser Weg natürlich zu diesen beiden:
Sie ließen den Sonntag relativ entspannt angehen. Knut rollte sich im Schnee
und Giovanna rutschte auf dem Bauch über die Anlage.
Ich hatte meine große Tochter im Schlepptau und so wusste ich, dass ich mehr Tiere als Knut und Giovanna zu Gesicht bekommen würde. Wir sahen bei den Wölfen nach dem Rechten
und schauten den Eisbärinnen beim Frühstücken zu.
Nicht nur die Herren, auch die Bärendamen haben echte Charakterköpfe.
Im Flußpferdhaus war ordentlich Leben in der Bude. Besonders eines der Jungtiere hatte viel Spaß mit den Besuchern. Immer wieder tauchte es unmittelbar an der Scheibe auf und zeigte uns seinen süßen kullerrunden Bauch. Leider spiegelte die Scheibe zu sehr und mir sind nur wenig brauchbare Bilder gelungen. Dafür lag er oder sie ganz ruhig und gemütlich im Wasser.
Auf dem Weg zum Restaurant begegnete uns dieses fröhliche Kerlchen ...
... und im Raubtierhaus haben wir uns über diese kleine Familie gefreut. Der Platz auf Mamas Rücken muss besonders gemütlich gewesen sein .
Eigentlich meide ich das Raubtiehaus, weil ich die Haltungsbedingungen der wundervollen Tiere alles andere als artgerecht finde. Meine Tochter wollte sich selber ein Bild davon machen. Man muss nur diesem Tiger ins Gesicht schauen ...
Auch die hübsche Sandkatze lebt hier.
Natürlich sind wir bei Baobao vorbeigegangen und konnten uns davon überzeugen, dass er das Winterwetter mag.
Als wir zu Knut und Giovanna zurückkamen, dauerte es nicht mehr lange bis zur Fütterungszeit. Knut döste bald auf seinem Sandbett, das zur Zeit ja eher ein Eisbett ist .
Es dauerte auch nicht mehr lange, bis es eine ordentliche Portion köstlicher Leckerein gab. Von den Weintrauben wurde jede einzelne gefunden und mit viel Appetit verspeist.
Auch der Lachs verschwand zemlich schnell im Bärenmagen.
Giovanna fand dann immerhin noch das Gemüse und einige verschmähte Happen, die im Graben gelandet waren.
Da völlig unklar war wie unsere Rückfahrt verlaufen würde, haben wir uns dann ziemlich schnell auf die Socken gemacht und sind nach Hause gefahren. Das war eine kluge Entscheidung, denn in Mecklenburg erwarteten Schneefall und glatte Straßen - nichts Neues in diesem Winter .
liebe gisela, auch dir möchte ich ganz lieb danken, dass du diese fahrt in dem wetter das augenblicklich bei euch herrscht unternommen hast. aber auch für deine schönen bilder, die pelze der bären haben ja eine prachtvolle farbe. das gesicht des tigers empfinde ich ebenfalls als traurig und sehnsuchtsvoll nach freiheit. ist eben menschenwille, dagegen kommt kein tier an. schön, dass ihr wieder gut zuhause angekommen seid.
Mir gefallen die Fotos sehr gut und die grossen Damen sind dir gut gelungen.Und die Riesentatze . Wo stehst du, wenn du die Wölfe fotografierst? Du hattest so eine tolle freie Sicht. Als frostbeuliger, schläfriger Erdnuckel habe ich Schwierigkeiten über die Absperrung und dann noch über das Glas zu fotografieren .
Gisela, es ist unglaublich das du dich bei diesem Wetter auf die lange Fahrt nach Berlin gemacht hast. Danke für die schönen Bilder. Mit dem Raubtierhaus geht es mir wie dir. Ich kann den Anblick der Tiere in diesen kleinen, gefliesten Räumen nur schwer ertragen.
Was für traumhafte Bilder. Ich kann mir vorstellen, dass es bei dem herrlichen Wetter gleich doppelt so viel Spaß macht. Ich bin immer ganz begeistert, wenn jemand mehrere verschiedene Tiere zeigt. So kommt für mich mehr der "Zoo" als solcher rüber. Ins Raubtierhaus gehe ich nie. Das würde mir das Herz brechen. Heute kam auch der Postbote.
Hoffentlich sind die Straßenverhältnisse bald wieder so, dass es ungefährlicher wird.
Hallo Gisela, da hattet Ihr Sonntagmorgen ja wirklich Glück und habt und sogar bei Sonnenschein erlebt. Das gab es in diesem Winter ja noch nicht so oft.
Die Fotos sind wirklich wieder sehr schön geworden, auch die von den Wölfen und von den Großen. Die Aras, Nilis, BaoBao und die Katzen sind richtig gut getroffen -in den Häusern fotografieren ist bestimmt gar nicht so einfach.
Schön, dass Ihr wieder gut zu Hause gelandet seid. Hoffentlich wird es mit dem Winter nicht mehr ganz so dicke, aber im Moment sieht es ja wieder ganz schlimm aus.
#8 von
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(
gelöscht
)
, 02.02.2010 18:19
Liebe Gisela, schöne Fotos hast du am Sonntag gemacht, der Eichkater ist dir besonders gut gelungen. Es war wieder ein schöner Sonntag mit dir und deiner Tochter, dadurch haben wir mehrere Tiere gesehen. Heute schneit es schon wieder bei uns und mich hat seit gestern die Erkältung erwischt, trotzdem gehe ich raus an die frische Luft. Wünsche dir eine schöne Woche. Liebe Grüße Gudrun
es würde mich schon interessieren, was passieren müsste, um Dich von gewissen Plänen abzuhalten ... Aber mein "Verdacht" hat sich bestätigt und du brachtest wieder Leckeres zu unseren Zweitliebsten Auf Dich und Gudrun ist eben Verlass, komme, was da wolle!
Wir "Begleiter im Nachhinein" haben es dann einfach und dürfen im warmen Kämmerlein die Fotoausbeute genießen. Einen ausdrücklichen Dank an dieser Stelle auch an Gudrun!
Das Tigergesicht spricht Bände, und ich gestehe auch, dass das Raubtierhaus mich traurig macht und kaum mal sieht - das hat mir in Wuppertal doch besser gefallen mit dem Tigerwald und größerem Gelände! Aber das Foto ist einmalig schön geworden! Und auch das Eichhörnchen finde ich entzückend! Na, und, und, und..., wie üblich. Aber einen Roman wollte ich eigentlich nicht schreiben Deshalb jetzt nur: danke und liebe Grüße in Deinen verschneiten Wintertraum! Goldammer